Stimmen zum Festival

Grußworte von Dr. Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa

Berlin im Brass-Fieber!

Vormittags Konzerte an Schulen und nachmittags große gemeinsame Straßenkonzerte! Ein für Berlin absolut neues, kreatives und partizipatives Festivalkonzept, die Adaption eines Musikfestivals aus England, das die Arbeit mit Kindern an Berliner Schulen mit kostenlosen und barrierefreien Konzerten auf den Berliner Straßen, Parks und Plätzen, in den Berliner Kiezen, verbindet. Drei Berliner und eine spanische Band, in drei Tagen, an neun Schulen, 13 Schulkonzerte (die teilweise Doppelkonzerte sind) – so werden fast 2000 Schüler inklusive ihrer Lehrer erreicht und bei den Straßenkonzerten sicher noch einmal so viel! Mich freut sehr, dass das Berlin Brass Festival offiziell vom Musicboard Berlin gefördert wird.

© Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Ich wünsche allen viel Spaß beim Musik machen und beim Zuhören!

Dr. Klaus Lederer

 

Grußworte von Jiggs Whigham

Liebe Berliner_innen, liebes Team vom Berlin Brass Festival,

als ich im Mai 2018 vom Berlin Brass Festival und seinem musikalisch wie pädagogisch ambitionierten Konzept erfahren habe, war es mir ein persönliches Anliegen, dem Festival, dem Team, den Berliner_innen und allen voran der Berliner Schüler_innen einen herzlichen Gruß auszurichten.

Das Projekt ist meines Erachtens eine große Bereicherung für das Berliner Stadtgebiet, in dem ich selber lange Zeit als Prof. der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ und als langjähriger Leiter der RIAS Big Band die Kultur prägen durfte.

Es gibt nichts Schöneres, als jungen Menschen auf eine authentische Weise mit hohem künstlerischen Anspruch Musik nahezubringen. Musik und Glück gehören einfach zusammen!

Als ich 1979 die Leitung der ersten deutschen Jazzabteilung in der Musikhochschule Köln als Professor übernahm und 1995 nach Berlin an die HfM „Hanns Eisler“ wechselte, gab es in Berlin schon ein reges kulturelles Treiben. Der einfache Zugang für Schülerinnen und Schüler zu herausragender und ‚echter‘ Live-Musik ist gerade in den Grundschulen jedoch immer noch nicht alltäglich. Umso mehr freut es mich, dass mein ehemaliger Student Jörg Vollerthun mit seinem Team diese Verantwortung übernimmt und mit seiner Arbeit die Zusammenführung von Musikpädagogik und Festival prägend vorantreibt. Darüber hinaus ist es ein wunderbares Konzept, eine bis dato in Berlin nicht alltägliche Musikform wie die „Brass-Music“ auf den Berliner Plätzen aufzuführen und allen Berliner_innen, ob jung oder alt, kostenfrei nahezubringen. Glauben Sie mir, es wird Sie elektrisieren!

Ich wünsche Ihnen allen, den Musizierenden, Kindern, Erwachsenen und den Organisierenden eine tolle Festivalwoche und viele lachende Gesichter. Ich würde mir wünschen, dass 2018 der Auftakt zu einer jährliche Traditionsveranstaltung wird und ich dieser dann auch in Zukunft beiwohnen kann, was mir in diesem Jahr zeitlich leider nicht möglich sein wird.

Keep Smiling und bleibt immer mit Herz und Leidenschaft bei der Musik!

Mit herzlichen Grüßen

Prof. Jiggs Whigham

Grußworte von Ludwig Nuss

Der Sound von Brass ist wie kein anderer in der Musik. Er trifft einem mit unvergleichlicher Wucht. Die mächtigen Hörner und Posaunen bei Wagner, die feinen Choräle bei Brahms, heroisches Blech bei Richard Strauss oder ein fetter Blechsound von Stan Kentons Orchester oder  virtuose Brass Bands aus Großbritannien, der Klang ist einfach umwerfend.

Und nichts besser als Brass live zu erleben.
Ticvaniu Mare, Beat‘n Blow, Always Drinking Productions und die German Trombone Vibration werden es mit Sicherheit schaffen Berlin den „Spirit of Brass“ einzuhauchen.

Ich wünsche dem Berlin Brass Festival, dass es möglichst viele begeisterte Zuhörer findet und in vielen jungen Menschen die Leidenschaft für diesen wunderbaren Sound weckt, der mich immer noch tagtäglich fasziniert, inspiriert und bewegt.

 

Ludwig Nuss
Lead & Solo-Posaunist der WDR Big Band